Montag, 04.05.2009
misandrie wiki männerhass wiki
Misandrie wiki
männerhass wiki männerfeindlich
Hab einen interessanten
Text zum Thema Misandrie gefunden.
Hier nur eine Kostprobe:
(Für den vollständigen
Text, klick bitte hier)
Misandrie
ist eine extrem feindselige
Haltung gegenüber Männern aufgrund ihres Geschlechts. Sie wird als eine
Form von
Sexismus
betrachtet.
Misandrie
ist nicht nur bei
Frauen, sondern auch bei Männern anzutreffen.
Erscheinungsformen der
Misandrie
erscheint
in verschiedenen Formen. In der auffälligsten hassen Misandristen und Misandristinnen
offen alle Männer und verletzen sie verbal, manchmal auch tätlich, nur
aufgrund ihrer Männlichkeit. In Kultur, Gesellschaft, Politik und Medien
wie Büchern, Zeitschriften, Film, Fernsehen, Bühnenstücken usw.
ist
Misandrie
dagegen oftmals nur
in subtilen Formen anzutreffen: Männer werden als Bedrohung oder Hindernis
wahrgenommen oder als Tölpel karikiert, soweit sie sich nicht dieser ständigen
„Herrschaft des Verdachts“ (Hegel) fügen. In Spielfilmen, Krimiserien
usw. gehört es seit ungefähr 1980 zum zunehmend üblich gewordenen
Ritual, die weiblichen Rollen als solche von makellosen Heldinnen und die männlichen
Pendants als geistig und moralisch minderwertig zu inszenieren. Ähnliches
gilt für TV-Talkshows, TV-Gerichtsverhandlungen usw. Zudem ist in den 1990er
Jahren ein offener und latenter Männerhass mit Buchtiteln wie „Nur
ein toter Mann ist ein guter Mann“ und Rocksongs wie „Männer
sind Schweine“ (Die Ärzte), die dieses Thema in ihrem Lied ironisieren,
in die Massenkultur eingegangen.
Eine aus seiner Sicht zunehmend verbreitete Männerfeindlichkeit
dokumentierte der maskulistische Medienwissenschaftler Arne Hoffmann mit einem
Buch, das bereits im Titel die Frage aufwirft, ob Frauen die besseren Menschen
seien. Männerfeindliche Äußerungen sind darin auf fast 600 Seiten
zusammengetragen und analysiert. Eine ähnliche Analyse gibt es in dem Buch
„Heterophobia“ der US-amerikanischen Professorin für Frauenstudien
Daphne Patai.
Die Journalistinnen Angela und Juliana von Gatterburg problematisieren
in ihrem Buch „Liebe Drama Wahnsinn – Wie Frauen endlich glücklich
werden“ (Goldmann Verlag, 2005) einen Männer abwertenden Biologismus
in der populären Sachbuchliteratur: „Liest man die verschiedenen
modernen Theorien über Männer, wundert man sich, dass sie nicht regelmäßig
gemeinsam in die Wälder verschwinden, um dort wie eine Horde Wildschweine
zu jagen, im Erdreich zu buddeln und zu grunzen. Warum einige Männer aus
der Art schlagen und keineswegs damit beschäftigt sind, ihren Samen immerzu
an die Frau zu bringen, sondern lieber Autos bauen, dem Nobelpreis entgegenforschen
und wunderbare Romane schreiben, erklären uns die Anthropologen leider
nicht.“
Frauen hingegen
würden als das „von Natur aus friedliche, freundliche, sozial überlegene
Geschlecht“ beschrieben. Bei einer weltweiten Studie sollten den beiden
Geschlechtern positive und negative Eigenschaften zugeordnet werden. Das Ergebnis
war, dass Frauen kulturübergreifend als die „besseren Menschen“
galten, liebevoll, freundlich und gut, während Männer eher mit Negativem
in Verbindung gebracht wurden. Schließlich erschienen sie ja auch in der
populären Darstellung als „soziale und sexuelle Idioten, die man
einer gründlichen Dressur unterziehen muss“.
(Für
den vollständigen Text, klick bitte hier)